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Rettet die Kleingartenanlage in Kleefeld!

Maren Kaminski, Karsten Plotzki

Die inzwischen von der Presse aufgegriffenen Pläne, rund 450 Kleingärten zugunsten der Stadtbahntrasse und neuer Wohnbauflächen aufzugeben, stößt bei der Linken in Hannover auf scharfe Kritik. 

„Die Informationspolitik der Stadt ist, gelinde gesagt, ausbaufähig“, so Karsten Plotzki, Linken-Bezirksratsherr in Buchholz-Kleefeld. „Den Stadtbezirksratsmitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit liegen bis heute weder ein Verkehrsgutachten noch Berechnungen zur  Einsichtnahme vor. Es ging also nie um die MHH, sondern immer um die Wohnbauflächen im nördlichen Kleefeld.“, konkretisiert Plotzki seine Kritik.

„Selbstverständlich setzt sich die Linke für einen ÖPNV-Ausbau und bezahlbaren Wohnraum ein, allerdings muss die Umnutzung bestehender Immobilien stets Vorrang vor Neubauten haben, gerade, wenn dieser an einer Stelle entsteht, die bereits seit Jahrzehnten von engagierten Kleingärtnern genutzt und bewirtschaftet wird.“, so Maren Kaminski, Oberbürgermeister-Kandidatin der Linken für die Landeshauptstadt Hannover. 

„Die Grün- und Kleingartenflächen sind auch aus sozialen Gründen zu erhalten. Sie sorgen in Zeiten des Klimawandels für kühle Frischluft und sind für die Grundwasserbildung und den damit verbundenen Schutz des anliegenden Stadtwaldes Eilenriede wichtig.“, ergänzt Karsten Plotzki.

„Wir stehen solidarisch an der Seite der Kleingärtner, die von der Räumung bedroht sind und fordern eine schnelle Klarstellung und Konkretisierung zu den vorliegenden Plänen der Stadt – und ihren Alternativen, die die Bestandsflächen der Kleingärten schonen könnten.“, stellen Kaminski und Plotzki klar. „Dafür werden wir zeitnah in Kontakt mit den Menschen vor Ort treten, die von den Plänen der Stadt betroffen sind.“

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