Detail
Rettet das Ihme-Zentrum vor dem Totalzerfall!
Die Linke fordert sozialen Wohnungsbau statt Steuergeschenke für Investmentspekulationen
Das Ihme-Zentrum ist seit Jahrzehnten ein Symbol für politisches Versagen: Utopische Ideen, wirtschaftlicher Rückgang und eine unsoziale Politik prägen den Gebäudekomplex. Während die Stadt Hannover in den letzten zehn Jahren mehrere Investoren gewähren ließ, die mit leeren Versprechungen Millionen an Steuergeldern kassierten, leiden Anwohner*innen unter den Folgen. Das Resultat sind hunderte Millionen Euro Schulden.
Jetzt will sich ein neuer Investor als vermeintlicher Wohltäter inszenieren. „Wir dürfen nicht zulassen, dass ein weiterer Investmenthai das Ihme-Zentrum als Spielwiese für Profitinteressen nutzt.“, warnt Oberbürgermeisterkandidatin und Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke Maren Kaminski. „Es braucht endlich gerechten Sozialwohnungsbau, bezahlbare Mieten und eine echte Perspektive für die Menschen vor Ort – nicht weitere Steuergeschenke für Immobilienspekulanten!“
Die Stadt Hannover steht in der Verantwortung, die Anwohner*innen und den lokalen Sportclub von den Sonderumlagen zu befreien und faire Entschädigungen zu zahlen. Statt kurzlebiger Prestigeprojekte wie einem KI-Zentrum, das nur neue Schulden und Gentrifizierung bringt, muss mit und im Sinne der Menschen eine Lösung umgesetzt werden. Es muss ein Langzeitplan entwickelt werden, der die Zukunft des Gebäudes und der Flächennutzung vorgibt. So ergänzt Aram Ali, Kreisvorsitzender des Kreisverbands Die Linke Region Hannover: „Der amtierende Oberbürgermeister Belit Onay hat die Pflicht, auch in schwierigen Zeiten für die Einwohner*innen der Stadt da zu sein. Das Ihme-Zentrum braucht keine neuen Investoren, sondern es muss staatlicher Wohnbau gefördert und die Zweckentfremdungssatzung eingehalten werden.“
