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Studierendenräume erhalten – Elchkeller darf nicht geräumt werden!

Maren Kaminski

Die linke Bundestagsabgeordnete Maren Kaminski kritisiert die angekündigte Räumung des Elchkellers an der Leibniz Universität Hannover scharf. „Die Entscheidung der Universitätsleitung ist ein Angriff auf studentische Selbstorganisation, politische Teilhabe und gelebte Vielfalt auf dem Campus. Der Elchkeller ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Freiraum für generationsübergreifende studentische Kultur und sollte geschützt statt geräumt werden.“

 

Der Elchkeller ist weit mehr als ein Raum – er ist ein queerfeministischer Safe Space, Ort des Austauschs, Treffpunkt für Initiativen wie den Queerkeller Hannover, Students for Future, eine Improtheatergruppe sowie viele andere Gruppen, die zum vielfältigen Hochschulleben beitragen. Für viele Studierende ist der Elchkeller ein zweites Zuhause.

 

„Die Argumentation der Uni, dass Sticker und Graffiti im Treppenhaus Grund genug für eine Räumung seien, ist vorgeschoben und absurd. Statt studentisches Engagement zu kriminalisieren, sollte die Universität es fördern“, so Maren Kaminski.

 

Die geplante Schließung reiht sich ein in eine zunehmend restriktive Hochschulpolitik, die studentische Selbstverwaltung und politische Räume zurückdrängt. Bereits seit dem Herbst 2024 wurde der Zugang zu anderen selbstverwalteten Bereichen eingeschränkt – jetzt droht mit dem Elchkeller ein weiterer Ort verloren zu gehen.

 

Maren Kaminski fordert die Universitätsleitung auf, die Räumungspläne sofort zurückzunehmen und den Dialog mit den studentischen Vertreter:innen zu suchen:

 

„Wir brauchen mehr demokratisch verwaltete Räume an den Hochschulen – nicht weniger. Die Universität ist kein Unternehmen, sondern ein Ort des Denkens, Streitens und Zusammenlebens. Wer Räume wie den Elchkeller zerstört, gefährdet genau diesen Anspruch.“

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